Dinkelkruste

Da ich noch nicht allzu lange im BackBusiness ( 😉 ) bin, es mir aber sehr großen Spaß, macht neues auszuprobieren, habe ich mir auf der Grundlage der „Dinkel-Emmer-Kruste“ des Plötzblog mein ganz eigenes Dinkelbrot entwickelt. Falls ihr den Plötzblog noch nicht kennt, schaut bitte unbedingt dort vorbei. Quasi die Bibel des Brotbackens. Nun zurück zum eigentlichen Star dieses Beitrages, dem Dinkelbrot. Zum ersten Mal habe ich mich an Schrot probiert, in meinem Fall Grünkernschrot.

Zeitaufwand

gesamt: 16 Stunden
am Backtag: 4 Stunden

Sauerteig

  • 20 g Anstellgut
  • 60 g Roggenmehl Type 1150
  • 50 g warmes Wasser

Alle Zutaten miteinander vermischen und abgedeckt bei Raumtemperatur 12 Stunden reifen lassen.

Vorteig

  • 180 g Dinkelvollkernmehl
  • 100 g Wasser
  • 1 g Trockenhefe

Alle Zutaten zu einem festen Teig verkneten und 12 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Brühstück

  • 60 g Grünkernschrot
  • 180 g Wasser (kochend)
  • 18 g Salz

Wasser zum Kochen bringen und über Salz und Grünkernschrot gießen. Anschließend gut durchmischen und mindestens 2 Stunden abkühlen lassen.

Hauptteig

  • Sauerteig
  • Vorteig
  • Brühstück
  • 300 g Dinkelmehl Type 630
  • 120 g Wasser
  • 2 g Trockenhefe

Für den Hauptteig sämtliche Zutaten miteinander vermischen und anschließend 6 Minuten mit der Küchenmaschine verkneten. Den Teig danach abgedeckt an einem warmen Ort (Backofen mit eingeschaltetem Licht) ruhen lassen. Nun alle 30 Minuten den Teig dehnen und falten, bis 2 Stunden um sind.
In der Zwischenzeit einen Gusseisentopf in den Backofen stellen und auf 250°C vorheizen.
Den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche geben und schonend rundwirken. Anschließend direkt in den Gusseisentopf geben und mit Deckel ca. 45 Minuten bei 230°C backen. Dann den Deckel abnehmen und nochmal 10 Minuten für eine stärkere Kruste backen. Danach aus dem Ofen holen und im Gusseisentopf abkühlen lassen.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.